Nordlichter Reisen – Polarlichter in Skandinavien erleben

Unsere Nordlichter Reisen führen Sie zu den besten Orten für Polarlichtsichtungen in Schweden, Norwegen, Finnland und Lappland. Erleben Sie mystische Polarlichter live!

Nordlichter Reisen – Der Himmel tanzt!

Polarlicht ReisenMal schnell in Schlangenlinien, mal ganz langsam als riesiger Nebel. Grün, weiß, manchmal rot oder lila. Ob das Schauspiel 5 Minuten dauern wird oder eine Stunde, kann man nicht voraussagen. Die Polarlichter, auch Nordlichter genannt, sind jedes Mal anders, auch das macht ihren Reiz aus. Viele Mythen und Sagen haben das Naturphänomen in den letzten Jahrhunderten beschrieben und natürlich gibt es physikalische Erklärungen und einen wissenschaftlichen Namen: Aurora Borealis.

Aber so richtig begreifen kann man es doch nicht, wenn man mitten in der Wildnis steht und von der gigantischen Lichtershow eingehüllt wird. Auch kein noch so schönes Bild oder Video wird dem Polarlicht gerecht, man muss es einfach erleben!

Nordlichter Reisen: Faszinierendes Naturphänomen

Obgleich es auf unseren Nordlichter Reisen keine Garantie dafür geben kann, dass Sie tatsächlich eine Aurora Borealis sehen können, stehen die Chancen dafür ziemlich gut. Entscheidend ist neben der Sonnenaktivität und einem klaren Himmel auch der Ort von dem aus man versucht die Himmelslichter zu sehen. Die von uns angebotenen Nordlichter Reisen führen Sie nach Skandinavien, in die für Nordlichtbeobachtungen günstigen Zonen von Schweden, Finnland, Norwegen und Lappland.

Wissenswertes über das Polarlicht

  • Wussten Sie, dass die Farbe von einem Polarlicht von der Höhe der Reflexion abhängt? Das Polarlicht erscheint grün, wenn die Sonnenwinde in einer Höhe von ca. 100 km Sauerstoffatome anregen. Geschieht dies bereits in einer Höhe von 200 km erscheinen die Polarlichter in rötlichen Farben.
  • Polarlichter wurden bereits auf den meisten anderen Planeten des Sonnensystems beobachtet. Dahin bieten wir aber (noch) keine Nordlichter Reisen an!
  • Die Wikinger waren davon überzeugt, dass nach einer großen Schlacht sich das Mondlicht auf der Rüstung der Krieger spiegelte und so die Nordlichter entstanden. Aber davon lassen Sie sich besser vor Ort auf einer Polarlicht Reise erzählen!
  • Die ersten Berichte über Polarlichter sind zwar schon rund 2000 Jahre alt, aber erst im 18. Jahrhundert brachte der englische Astronom Edmond Halley das Magnetfeld der Erde mit ihnen in Verbindung.
  • Hier finden Sie die wissenschaftliche Erklärung wie Polarlichter entstehen und Informationen über ganz neue Erkenntnisse zu dem rätselhaften, plötzlichen Aufleuchten der Polarlichter.
  • Es sind auch Smartphone-Apps mit einer Polarlicht-Vorhersage verfügbar. Für Android-Geräte gibt es zum Beispiel Aurora Alert mit sehr guten Bewertungen für einen Preis von 3,21 €. Und in Apples App-Store können Sie Aurora Forecast kostenlos downloaden.

Unsere Vorfahren und die Nordlichter

Nicht erst seit unseren Nordlichter Reisen, sondern seit Anbeginn der Zeit verzaubert die Aurora Borealis jeden, der das Glück hat, dieses Naturereignis bezeugen zu dürfen. Die Menschen der nördlichen Hemisphäre waren mit den Nordlichtern schon lange vertraut, weit bevor es irgendwelche schriftlichen Aufzeichnungen über dieses Himmelsphänom gab. Die Natur war (und ist bis heute!) der Herrscher des Lebens in der Arktis. Für die Bewohner der Polargebiete war es daher überlebensnotwendig, die von der Natur geschickten Zeichen zu erkennen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die wahre Geburtsstunde der Wettervorhersage, so sagt man, liegt irgendwo in der Arktis.

Das Polarlicht, dieses wunderschöne Schauspiel von Mutter Erde, wurde in der Vergangenheit meist als Wahrsagung interpretiert. Es gab Schamanen, die meinten, daraus die Zukunft vorhersagen zu können. Jagdglück war so etwas, was sich die jagenden Völker besonders gerne vorhersagen ließen. Doch die Botschaft der Nordlichter war nie eindeutig und vor allem immer anders, da sie immer in einer anderen Form erscheinen. Manchmal sind sie ein nur vage zu erkennender, langsam über den Himmel wabernder grüner Schleier oder sie kommen in Form einer strahlenden Krone daher. Ein anderes Mal treiben sie als aggressiv-pulsierende rote, grüne oder lila Strahlen über den Himmel von Lappland.

In der finnischen Sprache hat die Aurora Borealis viele Namen. Einer von ihnen ist Revontulet was wörtlich übersetzt "Fuchs Feuer" bedeutet (repo = ein Fuchs, tuli = Feuer). Dies liegt an der alten lappländischen Überzeugung, dass die Nordlichter von einem (aus dem Osten kommenden) roten Fuchs gebracht werden. Wenn dieser durch die „Fjälls“ lief, hat er mit jedem Schlag seiner Rute auf das Gebirge Funken erzeugt, die über den Winterhimmel tanzten. Wem es gelänge, diesen magischen Fuchs, der das Polarlicht erzeugen konnte, zu fangen hätte jede Menge Glück.

Im finnischen Epos Kalevala, spielen die meisten Geschichten in Ostfinnland. Der Ort Pohjola wird mehrmals erwähnt (Pohjoinen = Norden). Pohjola war ein ewig kalter Ort, in dem Louhi, die Herrin des Nordens herrschte. In der Kalevala wird Louhi als eine böse Hexe von großer Macht beschrieben. Man nahm an, dass von dort auch Krankheiten kamen und der Frost in Pohjola entstand. Der einzige Grund, um überhaupt jemals nach Pohjola zu reisen, war für die jungen Männer, dort um Töchter des Nordens zu werben. Sie galten als außergewöhnlich schön und bezaubernd. Diejenigen, die es wagten, Pohjola zu betreten, konnten die glühenden Tore des Nordens schon aus großer Entfernung sehen. Die glänzenden Tore stiegen aus dem gefrorenen Boden in den Himmel empor wie ein riesige, feurige Schlange. Deswegen ist auf Finnisch ein anderer Name für das Nordlicht Pohjanpalo: das Feuer des Nordens.

In einigen Teilen Finnlands bedeckten die Frauen ihren Kopf, weil sie glaubten, die Nordlichter könnten sie an den Haaren in die Oberwelt ziehen, in der die Seelen der Verstorbenen aufsteigen. In Skandinavien und Nordamerika nahm man auch an, dass man die Nordlichter durch Pfeifen rufen konnte, was aber schrecklich gefährlich sein sollte. Der schlimmste Fehler, den man aber begehen konnte, war, auf sie zeigen und zu lachen. Dies stellte den schlimmsten Spott gegenüber der göttlichen Natur der Polarlichter dar. Die Angst vor den Erscheinungen war in den Bereichen häufiger, wo sie ein eher seltener Anblick waren. Die Griechen beispielsweise dachten, dass die Aurora Borealis ein böses Omen darstellte, in dessen Folge die Menschen von Krieg, Katastrophen und Plagen heimgesucht würden. Die Meinung, dass es sich dabei um die Rache der im Kampf gefallenen Feinde handelt, war weit verbreitet.

Die Sami Sprachen haben viele Namen für die Nordlichter. Einer von ihnen lautet Guovssahas, was soviel heißt wie „das Licht, das man hören kann“. Und in der Tat kann man mit viel Glück die Nordlichter als Knacken oder Knistern wahrnehmen. Was auch wieder zum Rotfuchs passen würde, denn wenn sich dessen Fell elektrostatisch auflädt, kann es ähnlich klingen.

Erst seit gut hundert Jahren wissen wir um die wissenschaftliche Erklärung und den Zusammenhang zwischen der Sonnenaktivität und den Nordlichtern. In den tausenden Jahren zuvor haben sich die Bewohner des Nordens fantastische Geschichten ausgedacht, um dieses für den menschlichen Geist nicht erklärbare Phänomen fassbar zu machen. Vielleicht denken Sie ja bei Ihren Nordlichter Reisen nach Finnland, Schweden, Lappland oder Norwegen an eine dieser alten Geschichten und geben sich dem Zauber dieser mystischen Sinndeutungen lieber hin als der schnöden wissenschaftlichen Definition. Wir wünschen Ihnen viel Spaß in Ihrem Polarlicht Urlaub.

Und vorher viel Spaß beim Stöbern in unseren Nordlichter Reisen!