Sibirian Husky

Der sibirische Husky wurde gezüchtet von den Tschuktschen in Sibirien und war ein treuer Begleiter für Nomadenvölker im nördlichen Sibirien. Das Tier wuchs bei einigen Inuit mit den Kindern zusammen im Haus auf, was ihn zu einem sehr menschenfreundlichen Hund machte. Die Rasse ist sanftmütig und verspielt – böse Zungen mögen behaupten der Sibirian Husky habe mehr von einer Katze als von einem Hund. Dennoch ist er einer der Besten und Beliebtesten im Hundeschlittensport. Der Sibirian Husky ist schnell und kräftig und läuft ausgezeichnete Zeiten.

Nachdem 1909 erstmals ein Sibirian Husky Gespann auf einem Hundeschlittenrennen angemeldet wurde, begann sich die Zucht dieser Rasse auszuweiten. Im Vergleich mit anderen Polarhunden wirkt der Sibirian Husky gelegentlich zierlich, doch das täuscht: Unter gutem Training kann das Tier das Neunfache seines Körpergewichts ziehen! Er ist somit auch als Zughund geeignet.

Der sibirische Husky ist ein ausgeprägtes Rudeltier und Rangordnung ist für ihn sehr wichtig. Oft wird der Schlitten von verschiedenen Menschen geführt, daher müssen die Hunde besonders folgsam und freundlich sein. Diese Rasse eignet sich hervorragend für Anfänger des Hundeschlittenfahrens.

Das zweilagige Fell schützt den Sibirian Husky ideal vor Kälte. Seine Fellfarbe reicht von Weiß über Grau und Rot bis hin zu Schwarz. Oft haben die Hunde auf dem Rücken eine starke Zeichnung. Aber natürlich ist der sibirische Husky für eines besonders bekannt: Die unterschiedlich gefärbten oder gemischtfarbigen Augen. Meist ist ein Auge braun und das Andere blau, manchmal kommen jedoch auch andere Farbvarianten vor oder ein Auge ist gemischt gefärbt. Aufgrund der stechend blauen Augen wurde der Husky auch zum Modetier und wird leider viel zu oft nicht artgerecht gehalten. Trotz seines liebevollen Wesens ist auch er ein Arbeitstier und sucht nach Herausforderungen und Beschäftigung.