Alaskan Malamute

Die „Lokomotive des hohen Nordens“ – so wird der Alaskan Malamute auch bezeichnet. Er ist unwahrscheinlich kräftig und wurde nach einem Inuitstamm im Nordwesten Alaskas benannt. Die Inuit waren als Jäger und Fischer im Eis unterwegs und dort auf den Nutzen ihrer Tiere angewiesen. Es ging weniger um Geschwindigkeiten – die Hunde mussten große Lasten über enorm weite Strecken tragen. Dies macht ihn heute zum größten und schwersten Schlittenhund.

Der Alaskan Malamute ähnelt sehr stark einem Wolf und hat eine Schulterhöhe bis zu 64 cm. Durch seine ausgeprägte Mähne wirkt er robust und kompakt.

Trotz seines eher derben Aussehens ist der Malamute sehr anschmiegsam und verspielt. Er liebt Schmuseeinheiten und ist von freundlichem, geselligem Wesen. Am Besten wird er in großen Gruppen mit genügend Auslauf gehalten. Er zeichnet sich außerdem durch eine hohe Intelligenz aus. Manchmal kann er auch stur und dickköpfig sein, daher ist eine disziplinierte Erziehung äußerst wichtig.

Der Malamute gehört zu einer der ältesten arktischen Schlittenhunderassen und war bis Mitte des 19. Jahrhunderts die einzige Hunderasse im nordwestlichen Teil der Arktis. Zwischenzeitlich war er durch vermehrte Kreuzungen mit anderen Hunderassen fast vollkommen verschwunden.

Dank ihres doppelten Fells aus weichem, fettigen Unterfell und dem dichten, kurzen Deckhaar sind die Tiere perfekt für besonders kalte Gebiete ausgestattet. Die Fellfarben variieren dabei von Schwarz mit weißen Abzeichen über braune und rote Varianten bis hin zu Reinweiß. Im Gegensatz zu den Sibiran Huskys besitzen Malamutes keine blauen Augen.